Eine fast schon religiöse Frage ist, welches Downwindsegel man nehmen soll.

Gennaker oder Parasail? Viele Eigner wissen noch nicht genau, wofür sie sich entscheiden. Viele denken, ein Parasail ist ein Spinnaker Ersatz und fährt keine spitzen Kurse. Das allerdings stimmt nicht. Man kann es von 60 Grad auf 60 Grad ums Boot herum fahren, also auch hoch rangehen. Platt vorm Laken geht auch, macht aber VMG keinen Sinn. Will man schnell sein, sollte man auch mit dem Flügel vorm Wind kreuzen.

Allerdings ist ein gennaker für Regattacrews sicher geeignet. Nicht, weil er zwingend schneller ist. Sondern weil Crews sich in der Regel aufs Gennaker segeln eingespielt haben. Ein Parasail dagegen spielt Cruisern eher in die Karten. Vor allem, wenn es mit Bergeschlauch und Deckstasche versehen wird. Dann ist es vom handling einfacher, auch einhand zu bedienen. Dann aber ist es eher unhandlich mit einer Regattacrew. denn die will ja keinen Bergeschlauch bedienen.

Doyle/Oleu Gennaker

Doyle/Oleu Gennaker

ISTEC Parasail

ISTEC Parasail